StGb (Strafgesetzbuch)

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§1 StGB Beleidigung

Die Beleidigung wird mit einer Geldstrafe bis zu 500 $ und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu 15 Minuten und einer Geldstrafe bis zu 3.000 $ bestraft.

§2 Belästigung / Nachstellung

  1. Mit Geldstrafe bis zu 3.000 $ wird bestraft, wer einer anderen Person in einer Weise unbefugt nachstellt, die geeignet ist, deren Lebensgestaltung schwerwiegend zu beeinträchtigen, indem er beharrlich

1. die räumliche Nähe dieser Person aufsucht,

2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte Kontakt zu dieser Person herzustellen versucht,

3. unter missbräuchlicher Verwendung von personenbezogenen Daten dieser Person Dritte veranlasst, Kontakt mit ihr aufzunehmen, oder

4. diese Person mit der Verletzung von Leben, körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit oder Freiheit ihrer selbst, eines ihrer Angehörigen oder einer anderen ihr nahestehenden Person bedroht oder

5. eine andere vergleichbare Handlung vornimmt.

  1. Auf Freiheitsstrafe von bis zu 40 Monaten und einer Geldstrafe bis zu 3.500 $ ist zu erkennen, wenn der Täter das Opfer, einen Angehörigen des Opfers oder eine andere dem Opfer nahe stehende Person durch die Tat in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.

§3 Unterlassene Hilfeleistung

  1. Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit einer Geldstrafe bis zu 4.000 $ bestraft.
  2. Wer in einer Situationen eine Person aktiv und wissentlich behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 50 Monaten und einer Geldstrafe bis zu 8.500 $ bestraft.

§4 Freiheitsberaubung / Entführung

  1. Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Monaten und mit einer Geldstrafe bis zu 10.000 $ bestraft.
  2. Auf Freiheitsstrafe bis zu 120 Monaten und einer Geldstrafe bis zu 15.500 $ ist zu erkennen, wenn der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers verursacht.
  3. Verursacht der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung den Tod des Opfers, so ist eine Freiheitsstrafe von bis zu 300 Monaten und eine Geldstrafe bis zu 25.000 $ vorgesehen.
  4. Der Versuch ist strafbar.

§5 Geiselnahme

  1. Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um ihn oder einen Dritten durch die Drohung mit dem Tod oder einer schweren Körperverletzung des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu nötigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Tagen  und einer Geldstrafe bis zu 15.000 $ bestraft.
  2. Ein besonders schwerer Fall der Geiselnahme liegt vor, wenn die Geisel durch die Handlungen der Geiselnehmer zu Tode kommt. Bei einer Geiselnahme mit Todesfolge ist der Täter zu bestrafen mit einer Freiheitsstrafe bis zu 6 Tage und einer Geldstrafe bis zu 25.000 $.
  3. Der Versuch ist strafbar.

§6 Körperverletzung

  1. Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit einer Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
  2. Wer eine andere Person im besonders schweren Fall körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 45 Minuten und einer Geldstrafe bis zu 10.000 $ bestraft.
  3. Wer die Tat fahrlässig begeht, wird mit einer Geldstrafe bis zu 2.000 $ bestraft.
  4. Der Versuch ist strafbar.

§7 Fahrlässige Tötung

Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 6 Tage und mit Geldstrafe bis zu 25.000 $ bestraft.

§8 Mord

  1. Der Mörder wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Tagen und einer Geldstrafe von bis zu 25.000 $ bestraft.

Mörder ist, wer

  1. aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, oder
  2. heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
  3. um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken

einen Menschen tötet.

  1. Der Versuch ist strafbar.
  2. Versuchter Mord wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Tagen und einer Geldstrafe von bis zu 12.000$ bestraft.

§9 Totschlag

  1. Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit einer Freiheitsstrafe bis zu 4 Tagen und einer Geldstrafe von bis zu 25.000$ bestraft
  2. In besonders schweren Fällen ist auf eine Freiheitsstrafe von bis zu 6 Tagen  und einer Geldstrafe von bis zu 27.000 $ zu erkennen.
  1. Der Versuch ist strafbar.

§10 Diebstahl

  1. Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit einer Geldstrafe von bis zu 3.000 €.
  2. Ein besonders schwerer Fall des Diebstahls liegt vor, wenn eine Sache gestohlen wird, die durch ein verschlossenes Behältnis oder eine andere Schutzvorrichtung gegen Wegnahme besonders gesichert ist,
  3. Der Versuch ist strafbar.

§11 Unterschlagung

  1. Wenn eine Person eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zugeeignet, wird mit einer Geldstrafe bis zu 4.000$ bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.

§12 Raub

  1. Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Stunden und einer Geldstrafe bis zu 10.000 $ bestraft.
  2. Wer mit einem legalen Gegenstand, der bei der staatlichen Einrichtung Ammu-Nation erworben werden kann, oder mit einer Waffe in seinen Händen bei einem staatlichen Händler aufgefunden wird, nachdem dieser seinen Notschalter tätigte, wird nach §12 Abs.1 StGB bestraft. (Hier gilt der interne Bereich eines Geschäfts und ein 5 Meter Radius um den staatlichen Händler)
  3. Der Versuch ist strafbar.

§13 Betrug

  1. Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt, wird mit Freiheitsstrafe von bis zu 20 Minuten und einer Geldstrafe von bis zu 3.000 $ bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.

§14 Nötigung

  1. Wer einen Menschen rechtswidrig ( ohne Rechtfertigungsgrund) mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit einer Geldstrafe bis zu 3.500 $ bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.

§15 Vorteilsgewährung, Bestechung ( Amtsträger )

  1. Amtsträger sind alle Beschäftigten der Judikative und Exekutive.
  2. Wer einem Amtsträger einen Vorteil für diesen oder einen Dritten als Gegenleistung dafür anbietet, verspricht oder gewährt, dass er eine Diensthandlung vorgenommen hat oder künftig vornehme und dadurch seine Dienstpflichten verletzt hat oder verletzen würde wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 40 Minuten und einer Geldstrafe bis zu 6.000 $ bestraft.
  1. Wer einem Amtsträger für die Dienstausübung einen Vorteil für diesen oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 40 Minuten und einer Geldstrafe bis zu 8.000 $ bestraft.

§16 Bestechlichkeit, Vorteilsannahme

  1. Ein Amtsträger, der für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 20 Monate und Geldstrafe bis zu 15.000$ bestraft.
  2. Ein Amtsträger, der einen Vorteil für sich oder einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, dass er eine Diensthandlung vorgenommen hat oder künftig vornehme und dadurch seine Dienstpflichten verletzt oder verletzen würde, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 40 Monate und einer Geldstrafe bis zu 25.000 $ bestraft.

§17 Urkundenfälschung

  1. Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht macht sich strafbar.
  2. In besonders schweren Fällen liegt die Freiheitsstrafe bei bis zu 4 Tage und einer Geldstrafe von bis zu 7.000$. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

3. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Betrug oder Urkundenfälschung verbunden hat,

a) einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt,

b) durch eine große Zahl von unechten oder verfälschten Urkunden die Sicherheit des Rechtsverkehrs erheblich gefährdet oder

c) seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger missbraucht.

4. Der Versuch ist strafbar.

§18 Unterdrückung und Vernichtung von Urkunden

Mit Freiheitsstrafe bis zu 1 Tag oder mit Geldstrafe bis zu 12.000$ wird bestraft, wer eine Urkunde oder eine technische Aufzeichnung, welche ihm entweder überhaupt nicht oder nicht ausschließlich gehört, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, vernichtet, beschädigt oder unterdrückt. Der Versuch ist strafbar.

§19 Fälschung beweiserheblicher Daten

Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr beweiserhebliche Daten so speichert oder verändert, daß bei ihrer Wahrnehmung eine unechte oder verfälschte Urkunde vorliegen würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 1 Tag und mit einer Geldstrafe bis zu 14.000$ bestraft.

Der Versuch ist strafbar.

§20 Besitz/Handel von illegalen Gegenständen

Güter, welche nicht durch staatlich anerkannte Händler vertrieben werden, gelten als illegale Gegenstände. Sowohl der Besitz, als auch der Handel ist strafbar.

§21 Bankraub

  1. Der Bankraub ist der Raub oder der Diebstahl des Geldes, welches in Banktresoren aufbewahrt wird und rechtmäßig dem Staat, bzw. den Bürgern von Los Santos gehört. Diese Handlungen sind strafbar und werden mit einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Tage und Geldstrafe von bis zu 60.000 $ bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.

§22 Terrorismus

  1. Angriffe, welche zum das Ziel haben die staatliche Ordnung zu schwächen, oder gar zu zerstören, gelten als Angriffe auf die staatliche Ordnung oder auch Terrorismus. Als Angriffe gelten gewaltsame Übergriffe zu Lasten der öffentlichen Ordnung und sind strafbar. Hacking oder dafür vorbereitende Handlungen gelten als Angriff im Sinne des Gesetzes.
  2. Angreifer, welche derartige Angriffe ausführen, sind als Terroristen ein zu stufen und als Feinde des Staates zu betrachten. Personen, die als Terroristen eingestuft werden, haben jedes Recht, außer dem Recht auf einen Gerichtsprozess zur Feststellung der Bestrafung, verwirkt und sind nicht mehr als Bürger des Staates Los Santos zu betrachten. Die Festnahme eines Terroristen ist, insofern es die entsprechenden Umstände erlauben und kein Beamter dadurch gefährdet wird, der Tötung immer vor zu ziehen. Die Einstufung zum Terroristen kann nur durch geltendes Recht oder durch die “Chief Judges” in Absprache mit den “Chief Prosecutors” geschehen.
  3. Der Versuch ist strafbar.

§23 Hausfriedensbruch

  1. Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen, in durch die Exekutive abgesperrte oder als Sperrzone deklarierte Gebiete oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit einer Geldstrafe bis zu 3.000 $ bestraft.
  2. Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.

§24 Rechtswidrige Beschaffung von Informationen

  1. Wer sich Zugang zu, nicht für die Öffentlichkeit vorgesehenen Akten oder ähnliches, verschafft wird mit einer Freiheitsstrafe von 60 Minuten und Geldstrafe bis zu 9.000$ bestraft.
  2. Wer mit den nach Abs.1 erlangten Informationen Handel betreibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Stunden und einer Geldstrafe von bis zu 13.000$ bestraft.
  3. Der Versuch ist strafbar.

§25 Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

Wer unbefugt inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,

die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,

die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder

inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt, wird mit

Freiheitsstrafe bis zu 15 Minuten oder mit Geldstrafe bis zu 10.000 $ bestraft.

§26 Unfallflucht

  1. Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten seine Personalien mitteilt, wird mit einer Geldstrafe bis zu 1.800$ bestraft.

2. Der Versuch ist strafbar.

§27 Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Wer die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, dass er

a) Anlagen oder Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt,

b) Hindernisse bereitet,

c) einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt,

und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit einer Geldstrafe von bis zu 2.000 $ bestraft.

§28 Sachbeschädigung

Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit einer Geldstrafe bis zu 5.000 $ bestraft.

§29 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Wer einen Amtsträger, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Urteilen und Gerichtsbeschlüssen berufen ist, bei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 40 Minuten Haft und einer Geldstrafe bis zu 6.000$ bestraft.

§30 Entzug polizeilicher Maßnahmen

Wer einer dienstlichen Anweisung eines Amtsträger nicht Folge leistet und sich der Maßnahme entzieht, wird mit einer Geldstrafe bis zu 2.000$ sowie Freiheitsstrafe bis zu 15 Minuten bestraft.

§31 Strafvereitelung

Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, dass ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft wird, wird mit einer Geldstrafe bis zu 10.000 $ bestraft.

§32 Meineid

Wer vor Gericht oder der Staatsanwaltschaft unter Eid eine falsche Aussage tätigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 50 Minuten und einer Geldstrafe bis zu 15.000$ bestraft.

§33 Bedrohung

Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit einer Geldstrafe bis zu 3.500 $ bestraft.

§34 Öffentlicher Waffengebrauch

  1. Das offene Tragen von Schusswaffen ist strafbar. Die Strafe hierfür ist Geldstrafe bis zu 2.000 $.
  2. Das Abfeuern von Schusswaffen ohne rechtfertigenden Grund ist strafbar und wird mit einer Geldstrafe bis zu 8.000 $ und Freiheitsstrafe bis zu 40 Minuten bestraft.

§35 Notwehr

  1. Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
  2. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

§36 Unterstellung/ Verleumdung

  1. Wer einem Zivilisten oder einem Amtsträger eine getätigte oder noch tätigende, gesetzeswidrige Handlung ohne Beweismittel (§12 StPO) unterstellt oder nachsagt, wird mit einer Geldstrafe in Höhe von 3.500$ bestraft.
  2. Ausnahme von Abs.1 bilden alle Amtsträger der Exekutive, sowie Judikative, welche eine Unterstellung tätigen dürfen, sobald ein Verdachtsmoment gegenüber eines Straftäters/ mehreren Straftätern vorliegt.

§37 Besitz/ Handel von/mit staatlichem Eigentum

  1. Der Besitz von staatlichen Gütern ist verboten und wird mit einem Bußgeld von 3000$ pro Stück, sowie insgesamt 70 Minuten Haft bestraft. Als staatliches Eigentum gelten alle Güter die von den Behörden von Los Santos exklusiv erworben werden können.
  2. Der Handel mit staatlichem Eigentum ist verboten und wird mit einem Bußgeld von insgesamt 8000$ und einer Haftzeit von 80 Minuten bestraft.

§38 Nothilfe

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderen Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

§39 Versuch

Eine Straftat versucht, wer nach seiner Vorstellung von der Tat unmittelbar zur Vollendung des Straftatbestandes angesetzt hat, die Tat aber noch nicht verwirklicht ist. Die Strafe eines nur versuchten Straftatbestandes ist jeweils maximal die Hälfte der normalen Strafe.

§40 Mittäterschaft

Als Täter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht. Begehen mehrere die Tat gemeinsam und gemeinschaftlich, so wird jeder als Haupttäter bestraft. Die Straftaten des jeweils anderen Mittäters werden gemeinschaftlich dem anderen oder den anderen zugerechnet.

§41 Wiederholungstäter

Wer wiederholt durch gleiche Straftaten auffällt, wird als Wiederholungstäter angesehen. Einem Wiederholungstäter kann von einem Richter ein höheres Strafmaß als das gesetzlich festgelegte auferlegt werden. Dies kann auch über das maximale Strafmaß hinausgehen.

Macht sich ein Wiederholungstäter im besonders schweren Fall strafbar, können ausschließlich die Oberstaatsanwaltschaft oder die obersten Richterschaft eine Sicherheitsverwahrung gem. § 25 Abs. 2 StPO anordnen.

§42 Staatsgefängnis

  1. Eine lebenslange Haftstrafe im Staatsgefängnis von Los Santos kann ausgesprochen werden, wenn…
  1. ein Täter nach §41 StGB keine soziale Besserung aufweist, oder
  2. §22 Abs. 3 StPO eintrifft.
  1. Im Staatsgefängnis von Los Santos können auch Sicherheitsverwahrungen nach §25 StPO durchgeführt werden.

§43 Erpressung

Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 2500$ und Freiheitsstrafe bis zu 20 Minuten bestraft.

§44 Missbrauch von Notrufen

  1. Wer absichtlich oder wissentlich Notrufe oder Notzeichen mißbraucht oder vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalls oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 1.500$ bestraft.
  2. Wer sich absichtlich oder wissentlich gemäß §44 Abs. 1 StGB wiederholt strafbar macht, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 2.500$ sowie 15 Monate Haftstrafe bestraft

§ 45 Arbeiten ohne Lizenz

Wer arbeitet ohne die dazu benötigte Lizenz zu besitzen, wird mit 25% des Kaufwertes der jeweiligen Lizenz bestraft. Strafverfolgungsbehörden können diesen Betrag einziehen. Der Betrag ist der Stadtverwaltung zu entrichten.

§ 46 Organhandel

1. Wer mit einem Organ oder Gewebe Handel treibt oder ein Organ oder Gewebe entnimmt, überträgt oder sich übertragen lässt, wird mit Geldstrafe von 100.000$ - 350.000$ bestraft.

2. Handelt der Täter in den Fällen des Absatzes 1 gewerbsmäßig, ist die Geldstrafe 150.000$ - 500.000$.

3. Der Versuch ist strafbar.

4. Das Gericht kann bei Organ- oder Gewebespendern, deren Organe oder Gewebe Gegenstand verbotenen Handeltreibens waren, und bei Organ- oder Gewebe Empfängern von einer Bestrafung nach Absatz 1 absehen oder die Strafe nach seinem Ermessen mildern.

§ 47 Verletzung von Privatgeheimnissen

1. Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als 1.Arzt, Zahnarzt, Apotheker oder Angehörigen eines anderen Heilberufs, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert,

2. Berufspsychologen mit staatlich anerkannter wissenschaftlicher Abschlußprüfung,

3. Rechtsanwalt, Kammerrechtsbeistand, Patentanwalt, Notar, Verteidiger in einem gesetzlich geordneten Verfahren, oder Organ oder Mitglied eines Organs einer Rechtsanwalts-, Patentanwalts-,

4. Ehe-, Familien-, sowie Berater für Suchtfragen in einer Beratungsstelle, die von einer Behörde oder Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts anerkannt ist,

anvertraut worden oder sonst bekannt geworden ist, wird mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 48 Vorsatz

1. Wer die Verwirklichung einer Straftat plant, in Auftrag gibt, abspricht, bekannt gibt und ein Affekt ausgeschlossen werden kann, handelt Vorsätzlich.

§ 49 Vermummungsverbot

Den Bürgern des Staates ist es verboten ihr Gesicht zu verdecken und damit die Feststellung der Identität zu verhindern. Hierunter fallen Sturmhauben, Schals, Tücher, Helme, Hockeymasken und ähnliches.

Haft zu Kaution

Pro Minute Haft 500$ Kaution

Beispiel 1: Der Täter wird in den Punkten §8 Abs. 1 StVO, §27 Abs. 1 StGB und §44 Abs.2 StGB (Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Wiederholter Missbrauch von Notrufen) als schuldig bekannt. Dieser bekommt nun die Möglichkeit seine Haftstrafe durch eine Geldstrafe zu ersetzen:

Eigentlich errechnete Strafe: 9350$ + 80 Monate Haft

Der Täter wird vor die Wahl gestellt, ob er die Haftstrafe durch die errechnete Kaution ersetzen möchte. Dieser willigt ein:

Tatsächliche Strafe: 89350$

Beispiel 2: Der Täter wird in den Punkten §8 Abs. 1 StVO, §12 Abs. 1 StGB, §27 Abs. 1 StGB und §29 StGB (Raub, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) als schuldig bekannt. In diesem Fall bekommt der Täter nicht die Möglichkeit, seine Haftstrafe zu ersetzen.

Geldstrafe zu Haft

Es kann natürlich auch vorkommen, dass ein Täter nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um eine Geldstrafe zu verrichten. Dabei greift der folgende Fall.

Der Täter kann seine errechnete Geldstrafe NUR in Form einer Haftstrafe absitzen, wenn es ihm nicht möglich ist, diese zu bezahlen. Das ist durch das Stellen einer Rechnung zu überprüfen.

Der Kurs hierbei soll wie folgt aussehen:

Pro 100$ Strafe 1 Minute Haft

Dieses Verfahren ist bei jeder Haftstrafe anzuwenden.

Änderungen können natürlich jederzeit vorgenommen werden.