WgB (Waffengesetzbuch)

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§1 Grundlagen

  1. Handfeuerwaffen sind all diejenigen Waffen, bei denen Geschosse (jeglicher Art) durch einen Lauf getrieben werden. Handfeuerwaffen können mit einer Hand bedient werden und haben eine Lauflänge unter 300 mm (30 cm).
  2. Langwaffen sind all diejenigen Waffen, bei denen Geschosse (jeglicher Art) durch einen Lauf getrieben werden. Langwaffen können i.d.R. nur mit der Verwendung von zwei Händen bzw. entsprechenden Hilfsstützen (o.ä.) ordnungsgemäß bedient werden und haben eine Lauflänge von mindestens 300 mm (30 cm) oder mehr.
  3. Handfeuerwaffen des Typs “Pistole” und “Gefechtspistole” sind mit gültigem Waffenschein legal.
  4. Das Mitführen von mehr als zwei Magazinen an der Person ist strafbar und wird nach §1 Abs. 4a WfG bestraft. Ausnahme bilden Staatsbeamte des Staates Los Santos.
Als illegale Waffen gelten
  1. Stichwaffen mit einer Klingenlänge von mehr als 10 cm (z.B. Machete)
  2. Kal. 50 Pistole
  3. Langwaffen
Als illegale Waffenanbauteile gelten
  1. Magazine für nicht legale Waffen
  2. Schalldämpfer
  3. Trommelmagazine für illegale Waffen nach § 1 Abs. 3 WfG
  4. vergrößerte Magazine für legale Waffen

§2 Besitz legaler Waffen ohne Waffenschein

Legale Waffen sind Handfeuerwaffen gemäß § 1 Absatz 5 WfG. Der Besitz dieser Handfeuerwaffen ohne gültigen Waffenschein ist strafbar.

§3 Besitz illegaler Waffen und Waffenanbauteilen

Der Besitz der in §§ 1 Absatz 3 und 4 WfG genannten Gegenstände ist strafbar.

§4 Erteilung eines Waffenscheins

Das Führen einer Waffe ist nur mit einem, der Waffenklasse entsprechenden, Waffenschein gestattet. Zum Erwerb dieser Lizenz muss die Person sowohl geistig als auch körperlich voll zurechnungsfähig sein. Der entsprechende Waffenschein ist bei einem Richter zu beantragen. Anschließend hat der Antragsteller ein medizinisches Gutachten zu erbringen und dem Richter vorzulegen. Nach Prüfung des Antrages und Vorlage des medizinischen Gutachtens prüft der Richter den Antrag nach freiem Ermessen und bescheidet den Antrag entweder positiv oder negativ.

§5 Entziehung des Waffenscheins

Bei Verstoß gegen eine Bestimmung des Waffengesetzes kann dem Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Waffenschein entzogen und dem Beschuldigten eine Sperrfrist bis zur Neubeantragung von 2 Tagen auferlegt werden.

§6 Ausnahmeregelungen

Beamten der Exekutiven und Judikativen ist es gestattet, Dienstwaffen im Dienst zu tragen. Das Tragen einer Dienstwaffe ist ohne Waffenschein nach § 4 WfG gestattet. Dienstliche Handfeuerwaffen dürfen außerhalb des Dienstes geführt werden.

Dienstwaffen sind Waffen, die im entsprechenden Waffenladen der Exekutive und Judikative zu erwerben sind.

Beamte der Judikative, die nicht der Justizsicherheit angehören, dürfen ausschließlich Handfeuerwaffen tragen.

§7 Waffenhandel

  1. Der Handel mit Waffen (jeglicher Art) ist ausschließlich staatlichen Waffenläden gestattet und strafbar. Waffenhandel ist jeder Vorgang im Zusammenhang mit der Übereignung einer Waffe an einen anderen.
  2. Der Versuch ist strafbar.